Herzlich willkommen beim Unterfränkischen Bienenzuchtverein Würzburg e.V. (ubzvw)

 

Liebe Besucherinnen und Besucher dieser Internetseite. Bevor Sie sich über unseren Unterfränkischen Bienenzuchtverein Würzburg e.V. (ubzvw) informieren, nehmen Sie sich einige Minuten Zeit für die „Rettung der Bienen“.

Wir stehen vor einer historischen Chance.

Die ödp hat erfolgreich das bayerische Volksbegehren "Artenvielfalt und Naturschönheit in Bayern - Rettet die Bienen!" initiiert. Mit bereits rund 100 Organisationen im Bündnis dieses Volksbegehrens, u.a. der Landesverband Bayerischer Imker e.V. (LVBI) als Unterstützer, wollen sie das Bayerische Naturschutzgesetz verbessern, um dem bereits seit einigen Jahren, ja Jahrzehnten beobachtbaren dramatischen Artenschwund in Flora und Fauna wirkungsvoll entgegenzuwirken.

Hier ein Textauszug aus der Begründung zum Antrag auf Zulassung des Volksbegehrens Artenvielfalt & Naturschönheit in Bayern „Rettet die Bienen!“:

„Gegenwärtig wird in Bayern ein dramatischer Artenverlust verschiedenster Gruppen von Tieren und Pflanzen festgestellt. Gerade der drastische Rückgang der Artenvielfalt bei den Insekten, insbesondere den Bienen und Schmetterlingen, den Amphibien, den Reptilien, den Fischen, den Vögeln und den Wildkräutern ist durch einschlägige Untersuchungen eindeutig nachgewiesen. Ursächlich hierfür sind der übermäßige Einsatz von Düngemitteln und Pestiziden sowie die strukturelle Verarmung der Landschaft. Jede verlorene Art und jeder gestörte Lebensraum ist nicht nur ein Verlust an Stabilität des natürlichen Lebensgefüges, sondern auch ein Verlust an Schönheit der bayerischen Heimat und eine Beeinträchtigung der Lebensqualität der Menschen. Das Volksbegehren „Rettet die Bienen“, leistet durch die Verbesserung und Ergänzung des Bayerischen Naturschutzgesetzes einen wirksamen Beitrag zu Erhalt und Stärkung unseres Artenreichtums (einschließlich des Bodenlebens) im Freistaat Bayern.“

 

Der derzeit eingeschlagene Weg führt direkt in eine hochgradig verarmte Welt. Große Landstriche werden für die meisten Pflanzen- und Tierarten mehr und mehr unbewohnbar. Einige Autoren sprechen schon von einem ökologischen Armageddon.

 

Gehen Sie bitte in der Zeit von Donnerstag, 31. Januar, bis Mittwoch, 13. Februar 2019 in das Rathaus Ihrer Gemeinde und unterschreiben Sie das Volksbegehren. Mindestens 10 % der Wahlberechtigten in Bayern (ca. 1.000.000 Bürger) müssen ihre Unterschrift leisten, damit dieses Volksbegehren zum Erfolg wird und wir unseren Enkeln, Urenkeln und Ur-Urenkeln eine enkelgerechte Erde überlassen können. Wir haben nur diese eine Erde, unsere Erde. Eine zweite Erde gibt es nicht. Und wir haben nur noch wenig Zeit.

Schaffen wir die 10 %-Hürde, war das Volksbegehren erfolgreich. Ein erfolgreiches Volksbegehren wird dann dem Landtag zugeleitet. Lehnt der Landtag den mit dem Volksbegehren verfolgten Gesetzentwurf ab, ist über diesen Gesetzentwurf ein Volksentscheid herbeizuführen.

Nutzen Sie den 14-tägigen Zeitraum (31.01. – 13.02.2019) und leisten Sie im Rathaus Ihrer Gemeinde Ihre Unterschrift.

Bitte vergessen Sie nicht Ihren Ausweis!

Hier ein Link zum Rathausfinder, zeigt die Öffnungszeiten des Rathauses in Ihrer Gemeinde

 

Gerade wir Imker sind gefordert, jeder Imker*in in Bayern muss dieses Volksbegehren unterschreiben:

Honigbienen sind als Massenbestäuber alternativlos!

 

Die Honigbiene leistet einen unschätzbaren Beitrag für die Bestäubung und damit für den Artenerhalt und die Artenzunahme unserer Wild- und Kulturpflanzen. Ca. 80 % unserer heimischen Nutz- und Wildpflanzen brauchen die Honigbiene zur optimalen Bestäubung. Die Honigbiene leistet viel mehr, als die meisten von uns vermuten. Diese kleinen Lebewesen verrichten in ihrem kurzen Leben (Sommerbienen ca. 6 Wochen) Schwerstarbeit, um das Leben auf der Erde im Gleichgewicht zu halten. Sie haben eine wichtige Schlüsselfunktion im terrestrischen Ökosystem.

Gleichzeitig sichern Sie uns eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Nicht nur, dass rund ein Drittel unserer globalen Ernteerträge von der Bestäubung durch Honigbienen und ihren wilden Verwandten abhängt, es sind fast ausschließlich insektenbestäubte Blütenpflanzen, die unseren Eiweiß- und Fettbedarf sowie unseren Bedarf an sekundären Pflanzenstoffen, wie Vitamine, Carotinoide, Phenolsäuren, Flavonoide etc., an Spurenelementen und Mineralstoffen decken.

Große Bereiche Deutschlands werden nicht mehr ausreichend von Honigbienen und ihren wilden Verwandten beflogen, sind zu Bienenwüsten geworden. Laut Datenmaterial des D.I.B. und des LVBI lag im Jahr 2017 der Durchschnittswert an Bienenvölkern pro km2 in Deutschland bei 2,2, in Bayern bei 2,7 und in Unterfranken bei 2,4. Noch Anfang der 90iger Jahre lag dieser Wert in Bayern bei 5,0, nahezu doppelt so hoch!

Auch unser Landkreis Würzburg ist betroffen. Hier lag diese Zahl im Jahr 2017 bei rund 2,1.

Ursache dieses deutlichen Rückgangs im Bestand an Honigbienen- völkern ist der seit mehreren Dekaden zu beobachtende dramatische Verlust an bienenfreundlichen Wild- und Kulturarten in landwirt- schaftlich intensiv genutzten Bereichen. Wir brauchen wieder blühende Felder, blühende Kulturlandschaften und in Folge wieder mehr Bienenvölker, im Durchschnitt wieder mindestens 4 Völker pro km2.

Erfreulich ist, dass in den letzten Jahren u.a. in Bayern die Anzahl der Bienenvölker wieder einen leichten Aufwärtstrend verzeichnet, wohl aber verursacht durch den Trend zur Bienenhaltung in Städten und urbanen Gebieten. Zwischen diesen und landwirtschaftlich intensiv genutzten Bereichen zeigt sich ein signifikanter Gradient in der Anzahl der pro km2 gehaltenen Bienenvölker. Typische Beispiele hierfür sind die Städte Berlin, Hamburg, Köln und München. In Berlin waren laut Datenmaterial des D.I.B. im Jahr 2017 7.1 Bienenvölker pro km2 registriert, in den umliegenden Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Sachsen-Anhalt dagegen lediglich eine Bienenvölkerdichte von kleiner 1 Volk pro km2. Auf dem Gebiet der Stadt Würzburg waren im Jahr 2017 6,8 Völker pro km2 und im umgebenden Landkreis Würzburg nur 2,1 Völker gemeldet.

Dieser Trend in den Städten und urbanen Räumen lässt hoffen, aber wir können das Bienensterben gerade in den ländlichen Raum nur aufhalten, wenn wir wieder bunte Landschaften, mit vernetzten Lebensräumen für Flora und Fauna schaffen. Hier ist das angestrebte Volksbegehren eine historische Chance.

Nutzen Sie den 14-tägigen Zeitraum (31.01. – 13.02.2019) und leisten Sie im Rathaus Ihrer Gemeinde Ihre Unterschrift.

Bitte vergessen Sie nicht Ihren Ausweis!

Hier ein Link zum Rathausfinder, zeigt die Öffnungszeiten des Rathauses in Ihrer Gemeinde

 

(Rudolf Behl, u.a. Textauszüge Bienenpavillon LGS Würzburg 2018)


 

Es blüht eine Rose zur Weihnachtszeit

Draußen in Eis und Schnee.

Und wenns in der Winternacht friert und schneit,

Das tut der Rose nicht weh.

 

Es grünt eine Hoffnung zur Weihnachtszeit,

Drinnen im Herzen still:

Daß immer und ewig so schön wie heut

Frieden werden will.

 

Christrose,

Blume der Heiligen Nacht!

Christrose,

Hast mir die Hoffnung gebracht!

 

Die Liebe vertreibt meine Einsamkeit,

Mir tut das Herz nicht mehr weh,

Es blüht eine Rose zur Weihnachtszeit

Draußen in Eis und Schnee.

Dichter unbekannt

 

Quelle (Gedicht): www.weihnachtsmagazin.eu/christrose/

Quelle (Bild): www.gartentipp.eu/blog/allgemein/heiliger-abend-6073/

 

 

Allen Besuchern unserer Internetseite wünschen wir

fröhliche und besinnliche Festtage, frei von all der

Hektik der vorweihnachtlichen Tage, in der staaden

Zeit „zwischen den Jahren“ Ruhe und Entspannung

und für das neue Jahr 2019 viel Glück und Erfolg,

wenig Stress und Ärger sowie viel Freude und

Gesundheit.

 

Die Vorstandschaft des ubzvw

 

Der Legende nach entstand die Christrose aus den Tränen eines Hirten, der auf dem Weg nach Bethlehem verzweifelt nach einem blühenden Willkommensgruß für das Jesuskind suchte.

Der bei der immergrünen Christrose (Ursprungsart Helleborus niger) als Blüte wahrgenommene weiße Blattkranz setzt sich aus fünf Kelchblättern zusammen, die blütenblattartig umgestaltet sind. Schon zur Weihnachtszeit erfreut uns die Christrose mit ihren „Blüten“. Doch ihre Hauptblütezeit fällt in den Februar und März. Die eigentlichen Blütenblätter sind unauffällig klein und gelblich und zu Nektarien umgestaltet. Zahlreichen, gelben Staubblätter sind an der Blütenachse spiralig angeordnet. Somit kann die  „Blüte“ der Christrose bereits an den ersten sonnigen Tagen im Jahr unseren Honigbienen Nektar und Pollen liefern.

 



 

Damit junge Menschen eine Perspektive haben:

 

Bienenzucht gegen Landflucht

 

Helfen Sie mit, einer verlassenen Jugend wieder Mut zum Neuanfang daheim zu vermitteln, statt sich auf eine „höllische Flucht" einzulassen. Zugleich brauchen eine blühende Savanne und die Felder der Bauern Bestäuber. „Ohne Bienen kein Leben!"

Prof. Dr. Klaus Fleischer

ehem. Chef der Tropenmedizin an der Missions-
ärztlichen Klinik Würzburg, Afrikakenner und Imker

 

Weiter Informationen: siehe Flyer (pdf-Datei)



 

Hier nun Infos zum Unterfränkischen Bienenzuchtverein Würzburg e.V. (ubzvw)

(Foto: Rudolf Behl)

Wir, einer der beiden Würzburger Ortsvereine des LVBI, zählen derzeit 124 Mitglieder, von denen einige bereits seit über fünf Jahrzehnten der Faszination der Honigbiene verfallen sind.

Mit Leidenschaft setzen wir uns für die Zucht und Haltung vitaler Honig­bienen und den Erhalt ihrer flächendeckenden Bestäubungs- leistung ein. Auch den übrigen Bestäubungsinsekten gilt unser Interesse und unsere Fürsorge und wir stehen für den Erhalt einer ökologisch orientierten Land­wirtschaft.

Wir haben Ihr Interesse geweckt?

Dann setzen Sie schnell ein Lesezeichen, um diese Seite wieder zu finden, und tauchen Sie ein in die faszinierende Welt der Honigbiene.


 

 

Sie sind bereits Imkerin bzw. Imker, aber noch nicht in einem Verein organisiert?

Kommen Sie zu uns, wir bieten Ihnen u.a.:

  • Fachliche Beratung im direkten Gespräch mit langjährig erfahrenen Imkerkolleginnen und Imkerkollegen.
  • Informationen und Erfahrungsaustauch zur jahreszeitlich aktuellen Arbeit am Bienenstand in regelmäßigen Monatstreffen.
  • Praktische Vorführungen am Bienenstand.
  • Vorträge zu aktuellen Themen der Bienenhaltung, in enger Zusammenarbeit mit Bienenforschern der Universität Würzburg.

Jahresbeitrag: 45,-- € (inkl. Versicherung)

Kontakt - E-Mail: bien@ubzvw.de


Sie suchen ein spannendes Hobby und wollen Imkerin bzw. Imker werden?

Kommen Sie zu uns und lernen Sie unser Förderprogramm "Neuimkerin/Neuimker auf Probe" kennen.

  • Wir haben Ihr Interesse geweckt! Dann schreiben Sie uns ein E-Mail.

Jahresbeitrag: 45,-- € (inkl. Versicherung)

Kontakt - E-Mail: bien@ubzvw.de


Sie wollen die Ziele des Unterfränkischen Bienenzuchtvereins Würzburg e.V. unterstützen und sind an der Arbeit und den Angeboten unseres Vereins interessiert?

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  • Alle Veranstaltungen und Aktivitäten des Vereins stehen Ihnen offen.

Jahresförderbeitrag: mindestens 40,-- €

Kontakt - E-Mail: bien@ubzvw.de


"Nichts gleicht der Seele so sehr wie die Biene,

sie fliegt von Blüte zu Blüte wie die Seele von Stern zu Stern,

und sie bringt den Honig heim wie die Seele das Licht"

 

Victor Hugo, Schriftsteller, 1802 - 1885